28 Juni 2011 ~ 0 Kommentare

Programmvorschau: Warum die Kreativwirtschaft ihren Charakter verliert und an Bedeutung gewinnt

Das Internet wird zur Infrastruktur des 21. Jahrhunderts. Hier vernetzen sich die bisher getrennten Sphären von Kommunikation, Transaktion und Produktion in einem Kanal. Das verändert unser Leben und Arbeiten grundlegend. Es wandelt aber auch die Organisation der Unternehmen. Vernetzen statt teilen heißt die Herausforderung für das Management der Unternehmer und der Kreativwirtschaft.

Das Spezialistentum und Silodenken verliert seine ökonomische Kraft. Es reicht nicht mehr, die Produktion zu kommunizieren und die Kunden vor vollendete Tatsachen zu stellen. Die Konsumenten werden mitreden und mitentscheiden wollen.

Zukünftig wird darum gehen, mehr Informationen des einzelnen Konsumenten gewinnbringend nutzen zu können. Denn Konsumenten gewinnen an Macht. Sie treffen sich im Internet auf Augenhöhe mit den Unternehmen. Der einzelne Kunde entscheidet und das weltweit. Damit stellt sich immer weniger die Frage, was man dem Kunden anbieten möchte: Die Herausforderung, wie man mit Konsumenten kreativ kommuniziert und sie organisatorisch integriert, führt zum neuen Wettbewerbsvorteil.

Mit Beginn der Netzwerkgesellschaft entstehen die Innovationen durch persönliche Beziehungen, Kunden werden zu Mitarbeitern auf Zeit, Zusammenarbeit wird stärker belohnt als Wettbewerb.

Diesen Anforderungen und den neuen Spielregeln der Medienwelt widmet sich Prof. Wippermann in seinem Einstiegsvortrag: Warum die Kreativwirtschaft ihren Charakter verliert und an Bedeutung gewinnt.

Peter Wippermann ist Professor für Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste in Essen und Gründer des Trendbüros.

Wir freuen uns auf seinen Vortrag als Einstieg in das Agenturtreffen Mitteldeutschland 2011.

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